

mit der Eröffnung des Klosters am 13. Sept. 2002 wurde in der Epoche der Keimzelle Herbrechtingen eine weitere Seite in der langjährigen Geschichte um das Kloster Herbrechtingen eröffnet.
Das Kloster Herbrechtingen hat bis zu seiner Eröffnung als Kulturzentrum in Herbrechtingen eine sehr bewegte Geschichte hinter sich.
Begonnen hat die Geschichte mit der Schenkung des Anwesens durch Kaiser Karl den Großen im Jahre 774 an die Abtei Saint-Denis bei Paris. Die Umwandlung vom Benediktinerkloster – in ein Augustiner-Chorherrenstift im Jahre 1171, der Kauf durch Ludwig von Hartmann im Jahre 1830 und Otto Merz aus Mössingen im Jahre 1932, der das Kloster sogar als Fabrikgelände nutzte. Nach 1220 Jahren wurde für das Kloster Herbrechtingen im Jahre 1992 ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Mutig und zukunftsorientiert beschloss der Gemeinderat der Stadt Herbrechtingen den Kauf des Klosters und die Sanierung zur Umnutzung des Klosters in ein Kulturzentrum für die Öffentlichkeit.
Mit großzügiger Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und durch Eigenmittel der Stadt Herbrechtingen wurde das Kloster Herbrechtingen renoviert.
In Anknüpfung an die klösterliche Tradition ist ein Zentrum für Bildung und Kommunikation geschaffen worden.
Unter einem gemeinsamen Dach sind nun die Stadtbücherei, die Volkshochschule, die Musikschule, das Familien- und Kommunikationszentrum TreffPunkt Kloster und der Förderverein Kultur im Kloster zu Hause.
Weiterhin wurde im Zuge der Sanierung ein gastronomischer Betrieb mit Biergarten im Klosterpark eingerichtet, der „Hirschbachkeller“. Das Restaurant Hirschbachkeller, dass sich im Gewölbe der Propstei befindet, bietet kulinarische Genüsse nach Ihrer Wahl.
Die unmittelbare Nachbarschaft der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik, mit integriertem Kindergarten, unterstreicht auch heute noch die regionale Bedeutung des Klosters Herbrechtingens als Bildungsstätte.
Durch das Bündeln der bisher an verschiedenen Standorten verteilten Einrichtungen wurde ein kultureller Magnet nicht nur für die Herbrechtinger Bevölkerung geschaffen.
Sie werden sehen, ein Besuch ist immer lohnenswert!