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Was bisher geschah...

Die Heidenheimer Zeitung hat in einem "Zeitstrahl" chronologisch die Presseberichte im Zusammenhang mit der neuen Bibrishalle dargestellt
hier finden Sie die Presseberichte 

Antrag auf Schlüsselausgabe

Den  Online-Antrag für die Schlüsselausgabe der neuen Bibrishalle finden Sie hier
Ab Antragstellung behalten wir uns eine Frist von 2 Wochen für die Bearbeitung vor.

Vergangenheit und Zukunft

März 2020             Irish Dance Company

Januar 2020          Internationale Fechtertage Heidenheim werden zum 1.Mal in Herbrechtingen ausgetragen

Dezember 2019    Bibrisparkplatz in Betrieb genommen

September 2019   Einweihungswochenende im Festabend, Bunter Abend und Tag der offenen Tür

Juli 2019                 Abbruch der alten Bibrishalle

Mai 2018                Richtfest

Mai 2017                Grundsteinlegung

Neubau Sport- und Mehrzweckhalle mit Mensa und Gymnastikräume

Bestandsanalyse,  Raumprogramm und Vorplanung

Im Oktober 2009 war Projektstart der Sportstättenentwicklungsplanung durch die Firma campus und der Stadt Herbrechtingen.  Es wurden alle Sportstätten, Hallen, Gymnastikräume, Außensportanlagen und das Hallenbad betrachtet. Dies mündete in eine Bestandsanalyse , Bedarfsanalyse und Standortanalyse in Arbeitskreisen. Die Bedarfsanalyse hatte einen hohen Mehrbedarf des Vereinssports für Handball und Fußball in den Hallen zur Folge. Im Planungsprozess selbst gab es eine Einbindung der Vertreter aller Nutzergruppen.

Beauftragung der Vorplanung für den "Neubau Sport- und Kulturhalle Statd Herbrechtingen" erfolgte im Juli 2013 sowie "Umstrukturierung und Generalsanierung der bestehenden Bibris und Oskar-Mozer-Halle". Es wurde sieben Varianten von campus ausgearbeitet. Wichtige Themen der Bestandsanalyse waren Anforderungen des Brandschutzes, heute gültige DIN-Normen und die Versammlungsstättenverordnung. Bei Untersuchung des baulichen Zustands der bestehenden Hallen sind graviernde Mängel deutlich geworden, Teil- und Gerneralsanierung wären nötig geworden, teilweise Rückbau bis auf Rohkonstruktionn, die Statik bei deiner Halle war bereits bis an die Grenzen ausgereizt.


Städtebauliches Konzept

Der Neubau ersetzt die Oskar-Mozer-Halle und die bestehende Bibrishalle. Zusätzlich wird eine Mensa für die Schüler des benachbarten Schulzentrums integriert. Die bestehende Bibrishalle wird nach Fertigstellung der Maßnahmen abgebrochen und der entstehende Freiraum zwischen dem Neubau, dem Schulzentrum und den Freianlagen des Sportzentrums wird als Pakierungsfläche genutzt. Die Verortung des Neubaus auf dem westlichen Geländeteil schützt die angrenzende Bebauung vor Lärmbelastung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen bei Sport- und Festbetrieb. Auch ist sie als Schlussbaustein des Eselsburger Tal zu sehen.

Das großzügige Vordach mit seinen "tanzenden" Stützen/Mikadostäben öffnet die Halle zum Zentrum von Herbrechtingen hin. Auch führen die Stützen die Bäume des Tals weiter. Mit dieser einladenden Gesten wird man förmlich in das Gebäude gezogen.


Gebäudekonzept

Die Sporthalle ist als eine dreifeldrige Sporthalle mit fest eingebauten und ausfahrbaren Tribünen und einer Zuschauergalerie für 700 Personen ausgelegt. Angrenzend erschließt sich die zweiteilbare Mehrzweckhalle für sportliche und kulturelle Nutzungen, ausgestaltet als Festhalle mit Bühne. Zwischen diesen beiden Nutzungen befindet sich die Mensa, die gleichzeitig als Foyer zur Mehrzweckhalle dient. Sie ist im zentralen Eingangsbereich untergebracht.Die Küche, als Bindeglied von Mensa und Mehrzweckhalle, kann beide Nutzungen bedienen. Mehrheitlich im Tagesbetrieb für die Versorgung der Schüler zuständig und im Veranstaltungsfalle für die Bewirtung der Gäste.

Im ersten Obergeschoss sind der Trainingsraum für die Ringermannschaft des ortsansässigen Sportvereins und vier Multifunktionsräume mit den zugehörigen Umkleiden angesiedelt.

Die Gebäudetechnik ist zentral in einem Technikgeschoss untergebracht.


Materialität und Gestaltung

Alle unterschiedlichen Nutzungen spiegeln sich im Material- und Farbkonzept wieder. Als Belag wurde in der Mehrzweckhalle eine Holzverkleidung sowohl an den Wänden, die als Prallwand dienen und im oberen Bereich Schallakustisch wirksam in die Deckenbekleidung übergehend ausführt. An den Stirnseiten sind großformatige Holzplatten verwandt. Der Parkettboden rundet den festlichen Charakter ab. Die Sporthalle ist funktional und reduziert gestaltet um den Fokus auf die Sportveranstaltungen zu richtigen. Eine umlaufende Filzprallwand setzt sich vom Linoluemsportboden ab. Im oberen Bereich des Zuschauerumganges befindet sich ein Glasgeländer, wie auch Betonsitzstufen mit Holz belegt oberhalb der ausziehbaren Tribünen. Allgemein sind die Wände in Sichtbeton gehalten und farbls eingelassen. Die äußere Hülle der Bibrishalle wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen und mit einem Edelkratzputz beschichtet. So wird der auf der Ostalb und in Herbrechtingen vorkommende Jurkalk in der Farbigkeit ab die Fassade gebracht und der Ortsbezug somit hergestellt. Die Pfosten-Riegel-Fassade hebt sich durch die Perlbeige ab.

Bauverlauf 2017-2019

Innenausbau

Namensgebung

Preisübergabe:

Die Stadtverwaltung Herbrechtingen hatte im 2017 einen Namenswettbewerb für den Neubau der Sportstätten Bibris ausgerufen. Hierzu wurden rund 120 Vorschläge der Bürgerschaft eingereicht. In der Gemeinderatssitzung am 26.01.2017 entschied sich der Gemeinderat zwischen 5 Vorschlägen auf den Namen „Bibrishalle“. Unter allen Teilnehmern wurde in dieser Sitzung, mittels eines Losverfahrens, eine Preisverlosung durchgeführt.
Über den ersten Platz konnte sich Frau Angelika Körner freuen, den zweiten Platz konnte sich die Klasse 6 b der Bibrisschule sichern und den 3. Platz belegte Herr Michele Baldassarra. Die Preisübergabe fand am Mittwoch, 01.03.2017 statt.
Wir möchten uns hiermit nochmals recht herzlich bei allen Teilnehmern des Namenswettbewerbs bedanken. Den Gewinnern wünschen wir viel Freude mit dem Preisgeld.

von links nach rechts: Herr Michele Baldassarra, Frau Angelika Körner, Herr Dieter Frank - Fachbereichsleiter Bau, Herr Zuber  - Vertreter der Klasse 6 b der Bibrisschule

Gemeinderatsbeschluss am 11.02.2017:

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 11.02.2016 beschlossen, eine öffentliche Namensfindung für den Neubau der Sportstätten Bibris durchzuführen.
Insgesamt wurden von den Bürgern 123 Namensvorschläge eingereicht, wobei einige  Doppelnennungen beinhaltet sind.
Die Namen mit der häufigsten Nennung waren:

Bibrishalle
Buigenhalle
Bibrisarena
Bindsteinhalle


Im Rahmen der Konzeptentwicklung zur Farb- und Materiagestaltung haben sich die Architekten, Planer und Farbberater nochmals eingehend mit den Örtlichkeiten und der Umgebung beschäftigt. Als zentrales Leitbild wurde immer wieder der Bezug zur Juralandschaft und der Brenz hergestellt.
Aus diesem Personenkreis ergab sich dann ein Name der sowohl die Materialität als auch den Ortsbezug beinhaltet : Jura-Brenz-Halle.
Dem Gemeinderat blieb es nun überlassen einen geeigneten Namen zu bestimmen.
In der Gemeinderatssitzung am 26.01.2017 wurden dem Gemeinderat die 5 genannten Vorschläge unterbreitet.

Dieser entschied sich mit einer deutlichen Mehrheit für den Namen "Bibrishalle".

Baubeschluß (Gemeinderats-Sitzung Juli 2016)

Hier der Gemeinderatsbeschluß:

1. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung mit dem Bau einer Mehrzweck und 3-Feld-Sporthalle einschließlich Gymnastikräumen und einer Mensa mit voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von 16.070.000 EUR (siehe Finanzierung).
2. Die Verwaltung wird ermächtigt die Hauptgewerke europaweit auszuschreiben.
3. Die Generalplaner SpOrt concept aus Reutlingen werden im Rahmen der stufenweisen Beauftragung mit den Leistungsphasen 7 –9 (Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung und Objektbetreuung) weiter beauftragt.
4. Die Projektsteuerer Klotz & Partner aus Stuttgart werden mit den Projektstufen 3 -5 im Rahmen ihres Pauschalangebotes weiter beauftragt.


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Was bisher geschah...

Die Heidenheimer Zeitung hat in einem "Zeitstrahl" chronologisch die Presseberichte im Zusammenhang mit der neuen Bibrishalle dargestellt
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